in der Diözese Rottenburg-Stuttgart

 

Gut 70 Frauen kamen nach Laupheim, um sich einen Nachmittag Zeit für sich zu nehmen. Nach ein paar gemeinsam gesungenen Liedern und der wie immer sehr herzlichen Begrüßung durch Ruth Felber ließen sich die Teilnehmerinnenmachten von der der Referentin, Sr. M. Caja Bernahrd aus Schönstatt, mitnehmen auf den Weg zu ihrer Einzigartigkeit.  20181006 TdF Laupheim Ruckgaber 812
Das Thema „Einzigartig – Sei, was DU bist“ brachte Sr. M. Caja den Teilnehmerinnen in einem dreiteiligen Vortrag nahe. Jeder Vortragsteil wurde von einigen Sätzen von „Frauen mit Esprit“ eingeleitet, die sowohl zum Schmunzeln als auch zum Nachdenken anregten. So konnte jede Frau zumindest einen Satz finden, der sie persönlich berührte. Beispielsweise wurde eine Frau zitiert mit den Worten „Mein Zahnarzt hat gesagt, ich brauche eine Krone. Endlich einer, der mich versteht.“   20181006 TdF Laupheim Ruckgaber 816
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Im ersten Teil des Vortrags ging es um das „Ja zu deiner einzigartigen Persönlichkeit“. In einem Lied von Wilfried Röhrig wurden hierzu Fragen aufgeworfen wie „Wie hat Gott dich gedacht?“, „Wie hat Gott dich benannt?“, „Wie hat Gott dich gewollt?“ und „Wohin hat Gott dich geträumt?“, die jede in sich an- und nachklingen lassen konnte.

Der zweite Vortragsteil befasste sich mit dem „Ja zu deinem einzigartigen Weg“. Hier waren die Frauen eingeladen, dem „Faserverlauf unserer Biographie“ zu folgen. Jede durfte nachspüren, welche Ereignisse und Erlebnisse in ihrer ganz eigenen

Geschichte sie zu dem Menschen gemacht haben, der sie ist. Dann ging es darum, wie frau (wieder neu) lernen kann, auf ihre innere Stimme und damit auch auf Gottes Stimme zu hören.

Im dritten Vortragsteil durfte sich jede Gedanken über das „Ja zu deiner einzigartigen Berufung“ machen. Jede hat ihre ganz eigene Lebensaufgabe, durch deren Erfüllung sie der Welt ihre Liebe zeigen kann.

Jeder Vortragsteil wurde sowohl durch einige Impulsfragen zum Weiterdenken als auch durch ein Gebet abgeschlossen. Das ermöglichte jeder Frau, das Gehörte etwas nachklingen zu lassen und die für sie wichtigsten Aussagen nochmals aufzunehmen.

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Wie immer kamen auch der Genuss und die Gespräche nicht zu kurz. In der Pause zwischen dem zweiten und dritten Vortragsteil konnten sich alle an den herbstlich dekorierten Kaffee-Tafeln selbstgebackene Kuchen, Kaffee und Tee schmecken lassen und sich über das bisher Gehörte austauschen.

Beendet wurde dieser bereichernde Nachmittag durch eine Meditation, die die im Vortrag angesprochenen Themen aufgriff und so für eine weitere Vertiefung sorgte.

 

Gefüllt mit neuen Gedanken und Impulsen zum Weiterdenken machten sich die Teilnehmerinnen am frühen Abend auf den Heimweg.